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Die Banuk sind ein Nomadenstamm und leben in den Bergen und eisigen Landen Ban-Urs nördlich des Heiligen Landes der Nora.

Sie leben seit Generationen in diesen Landen und versuchen, in Harmonie mit den Maschinen zu leben, die die Welt bevölkern. Das Leben im Eis hat die Banuk sehr hart gemacht, der Stamm teilt sich in die furchtlosen Jäger und die mysteriösen Schamanen. Sie sind ständig damit beschäftigt, sich gegen die immer harscheren Lebensbedingungen zu behaupten und vermeiden daher Streitereien mit anderen Stämmen. Dabei kommt ihnen zugute, dass sich ohnehin niemand mit ihren streiten möchte, denn niemand sonst würde in der lebensfeindlichen Gegend leben wollen.

Geschichte Bearbeiten

Über die Geschichte der Banuk ist wenig bekannt. Ein Carja-Gelehrter namens Aram reiste einst nach Ban-Ur, um die Banuk zu studieren. Er beschrieb die Landschaft als "auf ihre eigene Weise schön", ungeachtet des kalten Klimas und der seltsamen Gebräuche der Einheimischen. Am stärksten befremdete Aram die ständige Suche der Banuk nach neuen Herausforderungen - ironischerweise finden die Banuk die Carja-Sitten genau so befremdlich und unerklärlich.

In jüngerer Zeit hat die Macht der Schamanen Schaden genommen, da sie nicht in der Lage sind, die Maschinenstörung zu erklären oder aufzuheben.

Gesellschaft Bearbeiten

Die Banuk werden von den Schamanen angeführt, die oft an "Medizinjagden" teilnehmen und von sich behaupten, die Nähe von Maschinen spüren zu können. Zum Zeichen ihrer Verbindung mit der Maschinenwelt tragen die Schamanen Maschinenteile am Körper, die oft sogar unter die Haut implantiert oder aufgenäht werden. Obwohl die Banuk in Gruppen leben, die sie "Weraks" nennen, sind sie sehr individualistisch und unabhängig. Obwohl sie die "Glyphen" der Alten lesen und verstehen, bevorzugen die Banuk es, ihre Geschichten in Liedern weiter zu geben. Sie verwenden zudem eine eigene, auf farbigen Dreiecken aufbauende Symbolschrift, mit der sie gewaltige Graffitti auf Felswände malen. Die Banuk glauben, dass einer erjagten Maschine Dank gebührt, bevor man die brauchbaren Teile an sich nimmt.

Durch ihren Isolationismus werden die Banuk oft als genau so mysteriös, primitiv und wild wie die Nora angesehen. Zwar besuchen Banuk-Händler gelegentlich Meridian, aber sie bleiben nie lang genug, um die Neugier der Carja zu befriedigen. Auch sind die Banuk Besuchern gegenüber nicht sehr gastfreundlich - der ständige Kampf ums Überleben in Ban-Ur hat die Banuk zu der Ansicht kommen lassen, dass nur der überlebt, der in der Lage ist, sich selbst zu helfen. Daher wird von Fremden erwartet, dass sie sich ihren Unterschlupf und ihr Essen genau so beschaffen wie die Banuk - nämlich selbst.

Ihre harschen Lebensbedingungen haben allerdings auch dazu geführt, dass die Banuk keine starren erblichen Hierarchien, Adelsstände, Könige oder feste Geschlechterrollen kennen. Seinen Platz in der Banuk-Gesellschaft erwirbt sich jedes Individuum durch seine Taten und seine Fähigkeiten, ungeachtet seiner Herkunft oder seines Geschlechts. Sie haben keinen Sinn für Gefälligkeiten oder Geschenke, betrachten diese sogar als unverdient und lehnen sie ab. Vor allem die Jäger suchen daher ständig nach neuen Herausforderungen, also neuen, gefährlicheren Maschinen, mit denen sie sich messen können. Das macht die Banuk-Jäger zeitgleich zu fähigen Kriegern.

Bekannte Banuk Bearbeiten

  • Aluki
  • Arnak
  • Brin
  • Ili
  • Kikuk
  • Kimik
  • Signak
  • Siluk
  • Sylens (möglicherweise)
  • Tektuk
  • Tikuk

Bekannte Siedlungen Bearbeiten

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