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Der Metallteufel, oder FAS-BOR7 Horus, ist eine antike Kriegsmaschine, gebaut von Faro Automated Solutions (FAS) als Teil der Chariot-Linie, einer Serie vollautomatischer "Friedenswächter". Wie alle Chariot-Modelle sind die Metallteufel in der Lage, mittels Nanotechnologie Biomasse als Treibstoff zu verwenden. Der Metallteufel ist eine schwere Unterstützungseinheit der so genannten Titanen-Klasse, gebaut um als rückwärtige Logistikeinheit vor allem eines zu tun: Die Versorgung der Fronttruppen sicherzustellen und neue Kampfroboter als Ersatz für Gefechtsverluste herzustellen. Durch ihre Größe stellt er jedoch auch eine ideale Durchbruchseinheit dar. Diese Maschine ist eines der Robotermodelle, die 2064 bis 2066 als Teil der Faro Plage die Biosphäre zerstörten.

Wie viele Metallteufel existieren, ist unbekannt. Ihre Zahl dürfte die Tausend übersteigen. Eine Darstellung in General Aaron Herres Aufzeichnung der Schlechten Nachrichten zählt bereits zu Beginn der Plage etwa 20 bis 30 Horus-Einheiten, deren Zahl sich beständig auf über 959 erhöht.

Die zerstörten oder inaktiven Metallteufel können schon aus großer Entfernung gesehen werden, da sie durch ihre enorme Größe sogar Berge überragen.

Erscheinung Bearbeiten

Die massiven, geradezu gigantischen Metallteufel bestehen aus einem langen und schwer gepanzerten Körper. Hinter dem Kopf mit den Sensoren befindet sich der Torso, der auf acht kleinen und vier großen Beinen ruht und den größten Teil der Masse des Horus ausmacht. Aus dem Torso entspringen mehrere etwa eine halbe Meile lange Tentakel, die jeweils einen Bohrkopf besitzen. Metallteufel besitzen dadurch das Aussehen einer Art Krebs-Riesenkalmars. Es ist nicht bekannt, ob sie weitere Offensivwaffen besitzen.

Für die bekannten Stämme verkörpern die gigantischen Metallteufel das ultimative Böse. Ihr gesamtes Erscheinungsbild trägt zu dieser Charakterisierung bei.

Geschichte Bearbeiten

Entworfen Mitte des 21.Jahrhunderts von Faro Automated Solutions, dienten die Metallteufel, damals "Horus" genannt, als ultimative Logistikeinheit der Chariot-Linie. Ihr Schwerpunkt lag auf der logistischen Gefechtsfeldunterstützung, sie sind eigentlich keine Kampfeinheiten, sondern mehr mobile Förder- und Produktionsanlagen sowie Raffinerien. Hinter den eigentlichen Kampfverbänden eingesetzt, sollten sie die Versorgungswege auf die kürzestmögliche Distanz reduzieren. Sie dienten überall auf der Welt in den Roboterflotten der Militärs und Konzerne. Als der Fehler auftrat, der die Faro Plage auslöste, wandten sich die Horus wie alle Chariot-Modelle gegen ihre Schöpfer. Die Horus-Einheiten begannen praktisch sofort mit der unkontrollierten Herstellung von noch mehr Scarabs, Kopeshs... und weiterer Horus. Mit ihren Bohrarmen rissen sie die benötigten Materialien aus der Erde, transformierten mit ihren Nanoumwandlersystemen die erreichbare Biomasse in Treibstoff und produzierten ununterbrochen neue Roboter. Auf ihrer unaufhaltsamen, unersättlichen Jagd nach immer mehr Material und immer mehr Biomasse verheerten sie ganze Landstriche. Sie bedienten sich dabei allem, was sie finden konnten.

Mehrere Metallteufel wurden während Operation Enduring Victory zerstört, aber sie wurden dennoch schneller produziert als sie abgeschossen werden konnten und jeder neue Metallteufel beschleunigte die Replikationsraten der Faro-Plage. Zusammen mit den Verderbern, den Todbringern und den übernommenen Robotern überwältigten sie innerhalb von 16 Monaten alle menschlichen Verteidigungen. Sie konsumierten 2064 bis 2068 die Biomasse des Planeten und fielen dann in eine Art Winterschlaf, als ihnen der Treibstoff ausging. Durch Minerva wurden sie um 2126 herum zunächst abgeschaltet. Während die Scarabs und Kopeshs im Lauf der Zeit größtenteils vollständig im Boden veschwanden, waren die Horus dafür schlicht zu groß. Sie verblieben an den Orten, an denen sie gefallen waren - zerstört in den Kämpfen gegen die Menschen, erstarrt mitten im Angriff, teils an den Flanken von Bergen liegend, die Bohrarme tief in den Fels gegraben auf der Suche nach Bunkern und Ressourcen. Erschlagene Giganten, begraben unter Sand und Eis der neuen Welt.

Ein schwer beschädigter und praktisch funktionsunfähiger Metallteufel im Dschungel des Carja-Stammesgebietes diente der HADES-Subroutine als Zuflucht, nachdem dieser sich der Kontrolle durch GAIA entzogen hatte. Er nistete sich im "Sensorkopf" des Horus ein, einer metallischen Kugel. Nachdem Aloy HADES mit dem "Master-Override" besiegt hatte, flüchtete sein verbliebenes Bewusstsein aus dem beschädigten Kern und flog als Energiekugel in unbekannte Richtung. Einige Zeit später wurde er von Sylens in einer Art Laterne aufgefangen. Man erfährt dann am Ende von Horizon Zero Dawn, dass Sylens offenbar vor hat, HADES in den Sensorkopf eines weiteren, isoliert in der Wüste liegenden Metallteufels einzufügen.

Die Eklipse versuchte erfolglos, den gefallenen Metallteufel im Dschungel freizulegen und zu reaktivieren, damit er Maschinen für ihre Zwecke produziert und Hades ihn als Vehikel nutzen könnte.

Fähigkeiten Bearbeiten

Die genauen Fähigkeiten der Horus-Einheiten sind unbekannt, anhand der Tentakel, den Bohrköpfen sowie ihrer Größe ist aber davon auszugehen dass sie eine Zerstörungskraft besitzen, die Ihresgleichen sucht. Fest steht, dass sie offenbar auch massiv verbunkerte Einrichtungen wie das US Robotic Command mühelos "aufbrachen", um darin nach verwertbarem Material zu suchen.

Schwächen Bearbeiten

Welche Schwächen die Horus-Einheiten haben, ist unbekannt, da sie nicht als Gegner oder aktive Einheiten in Erscheinung treten. Mit den primitiven Waffen der neuen Welt dürfte es unmöglich sein, einen Metallteufel zu stoppen. Selbst für die hochtechnisierten Menschenarmeen während Operation Enduring Freedom, die über Railguns, Panzer, Luftdrohnen, Artillerie, EMP-Waffen und Raketen verfügten, war die Zerstörung eines Horus eine Nachrichtenschlagzeile. Selbst sie benötigten dafür konzentrierten schweren Beschuss, koordinierte Angriffe und Mobile Eingreifbrigaden.   

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