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Die Namenssegnung ist ein bedeutendes Ritual des Nora-Stammes. Vergleichen lässt es sich grob mit einer Taufe.

Im Alter von sechs Monaten werden Nora-Kinder von ihren Müttern vor Sonnenaufgang zu einem heiligen Ort gebracht, von dem aus der Blick über das Becken bis auf den heiligen Berg, den die Nora als Urmutter verehren, reicht. Sobald die Sonne hinter der Urmutter aufgeht, wird das Baby in die Höhe gehalten und sein zukünftiger Name laut ausgerufen. Schallt er als Echo von der Urmutter zurück, gilt der Name und damit das Kind als gesegnet. Das betrachten die Nora als gutes Omen für das weitere Leben des Kindes. Bleibt das Echo aus, gilt dies wiederum als schlechtes Omen.

Die Namenssegnung ist anscheinend auch ein wichtiger Moment im Leben der Nora, in dem die Zugehörigkeit zum Stamm bestätigt und vertieft wird. Das Ritual wird üblicherweise von den Erzmüttern vollzogen, der Stamm kommt zusammen und feiert das Ereignis, zumindest, wenn es erfolgreich ist.