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Einige Mitglieder der Nora.

Die Nora sind ein Menschen-Stamm in Horizon Zero Dawn, in dessen Nähe Aloy aufwuchs, nachdem sie von ihm verstoßen wurde. Der Stamm ist matriarchalisch organisiert. Blaue Tätowierungen zeichnen die Nora aus. Der Stamm lebt in einem Gebiet, das von ihnen Heiliges Land genannt wird. Ihr Hauptort ist Mutterherz. Im Alltag leben Männer und Frauen des Stammes gleichberechtigt, doch alle wichtigen, den gesamten Stamm betreffenden Entscheidungen werden von den Matriarchen und den Erzmüttern getroffen.

Die Nora glauben, dass alles Leben aus dem Schoß eines Berges kam, an den das Becken, das Herzland der Nora, angrenzt. Sie bezeichnen ihn als "Urmutter". In ihrer Religion kämpfte diese Urmutter in ferner Vergangenheit am Ende der Zivilisation der Metallwelt gegen den "Maschinenteufel" und besiegte ihn in der "großen Kammer" im Herzen des Berges. Ausgelöst wurde dieser Kampf ihrer Interpretation nach dadurch, dass sich die Menschen der alten Welt mit den Maschinen gegen die Urmutter verbündeten. Ihre Religion hat dazu geführt, dass die Nora das Land in Sichtweite des Berges als ihr Territorium betrachten und als "Heiliges Land" ansehen. Alles jenseits ihrer Grenzen ist verdorben und daher ist es den Nora verboten, ihr Land zu verlassen. Ebenso werden Fremde als Eindringlinge betrachtet und entweder vertrieben oder getötet. Die Ruinen der Metallwelt sind den Nora tabu, das Betreten wird bestraft. Der Stamm ist dadurch technisch und gesellschaftlich sehr primitiv, lebt aber stark im Einklang mit der Natur. Die Nora bauen mit dem, was das Land ihnen gibt, also hauptsächlich Holz, und leben als steinzeitliche Jäger und Sammler.

Verbrechen werden bei den Nora auf ungewöhnliche Art gesühnt: Wer ein Verbrechen begeht, wird abhängig von dessen Schwere zeitweise oder auf Lebenszeit aus dem Stamm ausgeschlossen. Er darf zwar weiterhin im Nora-Territorium leben, ist aber ansonsten völlig auf sich gestellt. Stammesangehörige dürfen nicht mit Ausgestoßenen sprechen, handeln oder sonstwie Kontakte unterhalten, der Zutritt zu den Nora-Siedlungen ist Ausgestoßenen verwehrt. Auch die Ausgestoßenen selbst dürfen untereinander keine Strukturen aufbauen. Diese Regeln werden im Alltag allerdings gelegentlich gedehnt und in Notsituationen auch ignoriert - sofern keine Matriarchin in Hörweite ist..

Die Nora führten zehn Jahre lang einen Verteidigungskrieg gegen die benachbarten Carja, als diese während der Roten Raubzüge alle erreichbaren Stämme für Blutopfer überfielen. Dabei erwarben sich die Nora auch bei den technisch fortgeschritteneren Carja und deren exzellent gerüsteten Soldaten einen Ruf als gefährliche und unerbittliche Gegner. Den Erzählungen nach bezahlten die Carja jeden toten oder entführten Nora mit dem Leben eines eigenen Soldaten, die höchste Verlustrate bei allen Raubzügen. Den Nora kam dabei zugute, dass ihr Stamm - anders als die Carja oder Oseram - keine ausgeprägte berufliche Spezialisierung kennt. Zwar gibt es Nora-Krieger, die ihr Leben der Bewachung und Verteidigung des Heiligen Landes und des Stammes widmen, aber allgemein sind durch die "Jäger und Sammler"-Stammestruktur praktisch alle erwachsenen Nora sehr erfahren und geübt im Umgang mit Waffen.

Bekannte Mitglieder Bearbeiten

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