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Steinbrecher

Aloy begegnet einem Steinbrecher

Steinbrecher gehören zu den größten Maschinen in Horizon Zero Dawn. Ihre genaue Funktion ist unbekannt, sie können wahrscheinlich verschiedene Funktionen erfüllen, vom Abbau benötigter Rohstoffe über die Umformung des Geländes bis hin zum Abriss von gefährlichen unterirdischen Überresten der alten Welt. Ihr Name ist Programm: Es handelt sich um gewaltige, maulwurfsartige Bohrmaschinen, die den Untergrund mit ihren gewaltigen Klauen und Bohrköpfen durchwühlen.


Sie zählen zu den gefährlichsten Maschinen in HZD, obwohl sie eigentlich keine Kampfmaschinen sind.

AussehenBearbeiten

Steinbrecher ähneln einem gigantischen, mechanischen Maulwurf. Ihr Körper ist langestreckt und mutet plump an, mit vier gewaltigen Klauenfüßen und einem langen Schwanz. Am Bauch befinden sich zwei große Lohetanks, auf dem Rücken zwei große Wärmetauscher. Der Kopf wird dominiert von einem riesigen Maul mit drei rotierenden Bohrköpfen und einem einzelnen Licht. Die Augensensoren sind relativ zum Rest der Maschine klein. Die gesamte Maschine ist schwer gepanzert, um Beschädigungen beim Bohren zu vermeiden.

CharakterBearbeiten

Wie ihr biologisches Vorbild halten sich Steinbrecher zumeist unter der Erde auf und sind daher nur schwer auszumachen, bevor sie dazu ansetzen, Eindringlingen in ihrem Revier mit Nachdruck den Tag zu ruinieren. Steinbrecher-Areale erkennt man eher an den charakteristischen Auswürfen, die nicht in die Landschaft passende Hügel bilden. Ein weiteres Indiz sind Staubwolken, die über den Boden wandern und ein mahlendes Geräusch, das von den Bohraktivitäten stammt. Während sie an der Oberfläche eher plump und unbeholfen sind und sich wie Robben oder Walrösser an Land fortbewegen, sind sie unter der Erde extrem schnell, wendig und agil. Sie "durchschwimmen" regelrecht das Erdreich und kommen wie Wale immer wieder kurz an die Oberfläche, um ihre Umgebung im Auge zu behalten und Wärme über den Wärmetauscher abzugeben. Fühlen sie sich ungestört, verbringen sie zeitweise auch längere Phasen an der Oberfläche.

KampfverhaltenBearbeiten

Ein Steinbrecher ist im Kampf ein äußerst unangenehmer und schwer zu bekämpfender Gegner, da er sofort blitzschnell abtaucht, wenn er einen Feind ausmacht. Gegner ortet er weniger über Sicht als über seine extrem empfindlichen Erschütterungssensoren, die sogar schnelle Schritte über Distanz wahrnehmen. Er bewegt sich unangreifbar im Untergrund, um dann blitzschnell hervorzubrechen und seinen Gegner anzugreifen. Der einzige Hinweis auf seinen Standort im Untergrund sind Staubwolken, die sich über den Boden bewegen.

Zwar besitzt er keine eigentlichen Waffen, aber von einem aus dem Boden hervorschießenden, tonnenschweren Koloss mit hoher Geschwindigkeit frontal gerammt zu werden und zwischen drei mit Bohrmeißeln besetzte, rotierende Bohrköpfe zu geraten, ist nichts, was man ausprobieren sollte. Dabei greift der Steinbrecher entweder direkt von unten an (vergleichbar mit einem Weißen Hai und das auch noch mehrfach hintereinander) oder er nimmt Anlauf und vollführt eine Art Sprungattacke, mit der er sich auf seinen Gegner wirft. Beides reicht aus, um viele Gegner (und auch Aloy auf niedrigen Stufen) mit einem einzigen Angriff zu töten. Nach jedem Angriff taucht er sofort wieder ab und nimmt Anlauf für die nächste Attacke. An der Oberfläche kann er zudem eine Art Rutschangriff ausführen, mit dem er flach auf dem Boden liegend auf seinen Gegner zugleitet und versucht, ihn zwischen die Bohrköpfe zu bekommen.

Neben seinem eigenen Körper setzt der Steinbrecher auch Felsbrocken ein, die er auf sein Ziel schleudert. Das geschieht entweder als Fernangriff oder als Flächenangriff. Bei Letzterem bricht der Steinbrecher bis zu den Vorderklauen senkrecht aus dem Boden hervor, richtet sich auf und schleudert Feldbrocken senkrecht nach oben, die dann um ihn herum niedergehen. Der Fernangriff ist gezielter, anstatt nach oben schleudert der Steinbrecher dabei die Felsbrocken über große Entfernung auf einen Punkt.

TaktikBearbeiten

Um einen Steinbrecher zu bezwingen, sollten schnellstmöglich die vier Grabklauen gezielt angegriffen und zerstört werden. Da er sie ständig bewegt und zudem nicht lange oben bleibt, ist sorgfältiges Zielen einerseits erforderlich und andererseits durch das knappe Zeitfenster erschwert. Sind die Klauen zerstört, kann der Steinbrecher nicht mehr in den Untergrund abtauchen und wird zu einem einfacheren Ziel, das zudem seine gefährlichsten Angriffe verliert. Bis es soweit ist, ist es wichtig, anhand der Staubwolken seine Attacken vorauszuahnen und immer in Bewegung zu bleiben. Da der Steinbrecher sich unterirdisch annähert, kann er sein Ziel dabei nicht sehen, jedem Angriff geht somit eine Sichtortung voraus. Sobald er abtaucht, muss sofort die Position gewechselt werden. Da der Steinbrecher sich unterirdisch aber an den Schritten seines Gegners orientiert, um diesen weiterhin anzupeilen, muss der Standortwechsel langsam erfolgen, so lange die Staubwolken in einiger Entfernung sind. Kommen sie geradlinig und schnell näher, muss die Position sofort und schnell geändert werden, um dem Sprungangriff oder der Attacke von unten zu entgehen.

An die Oberfläche gezwungen ist der Steinbrecher noch immer ein ernstzunehmender Gegner. Seine dicke Panzerung schützt ihn fast überall vor Pfeilbeschuss und Speerangriffen. Markanteste Schwachpunkte sind der Wärmetauscher auf dem Rücken und die Lohetanks am Bauch. Ihre Zerstörung fügt der Maschine schweren Schaden zu. Wirkungsvolles Mittel gegen Steinbrecher sind Sprengbomben und Sprengdrähte. Schwere Waffen sind nicht empfohlen, so lange der Steinbrecher sich noch unterirdisch bewegen kann, da dann kein schnelles Ausweichen möglich ist.

Felsen und sonstige Erhebungen im Gelände, die im Kampf gegen andere Maschinen benutzt werden können, um deren Angriffe zu blockieren, sind gegen den Steinbrecher größtenteils nutzlos. Er schlägt einfach hindurch und zertrümmert sie sogar teilweise. Am Rande eines Steinbrecher-Reviers bieten sie immerhin Schutz vor dem Fels-Bombardement.

Anmerkungen Bearbeiten

  • Steinbrecher können wie alle Gaia-Maschinen auch in verdorbener Form angetroffen werden und sind dann noch gefährlicher als im Normalzustand. Ganz besonders gefährlich ist indes die Mörderklaue, eine dämonische Variante, die im Schnitt im Rahmen einer Aufgabe angetroffen werden kann.