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Der Verbotene Westen ist das Gebiet westlich des Carja-Sonnenreichs.

Wenig ist über diese Gegend bekannt, da nur Wenige (un)glücklich genug waren, ihre Expeditionen zu überleben. Die Überlebenden beschreiben den verbotenen Westen unterschiedlich. Einige durchquerten Wüsten, mal weiß vom Salz, mal rot wie Feuer, dann wieder blau, "als wäre der Himmel herabgestürzt". Diese Wüsten sind übersät mit den Wracks antiker Maschinen. In den Dünen der westlichen Wüsten liegen die Ruinen zahlloser alter Städte, die Skelette von Metallvögeln (Sturmvögel?) liegen im Sand. Wieder andere berichten von flachen Prärien, auf denen messerscharfes Gras wächst, andere berichten von ausgedörrtem Land, das von der Sonne aufgesprengt ist. Unbekannte Tiere durchstreifen den verbotenen Westen bei Nacht, und Vögel in allen Farben sprechen mit den Stimmen von Menschen. Maschinen, wie sie im Sonnenreich noch niemand gesehen hat, sollen den Westen bevölkern, die Schemen, die die Überlebenden zeichneten, sind mit nichts vergleichbar, was die Carja kennen. Auch über die Menschen, die dieses Gebiet bewohnen, ist kaum etwas bekannt außer den Horrorgeschichten der Überlebenden, beispielsweise über von Maschinenblut trinkende Gestalten mit Zähnen aus Metall.

Am außergewöhnlichsten sind die Berichte über einen See, der hundert mal so groß ist wie der Lake Powell, der an der Westgrenze des Sonnenreichs liegt. Seine gegenüberliegenden Ufer können nicht ausgemacht werden und auf seinem Grund steht den Berichten nach eine komplette Stadt der Alten. Das Wasser des Sees ist sauer, krankmachend und erhebt sich den Berichten nach gegen jene, die es überqueren wollen.

Der sechste Sonnenkönig, Iriv, startete vier Expeditionen, drei davon scheiterten bereits in den Canyons hinter der Grenze. Der Vierten gelang der Durchbruch, woraufhin Iriv und sein Gefolge in den Westen marschierten und für immer verschwanden. Sonnenkönig Basadid befahl daraufhin den Bau einer gewaltigen Festung, Sonnenfall, an der Westgrenze des Sonnenreichs. Dafür wählten die Carja als Fundament die Ruinen einer Anlage der Alten in Bryce, Utah, da sie annahmen, diese Stelle habe für die Alten strategischen Wert besessen.

Anmerkung Bearbeiten

Da Horizon Zero Dawn real existierende Landmarken und Gebiete für die Spielwelt nutzt, handelt es sich beim "Verbotenen Westen" wohl um das Territorium von West-Utah, Nevada und Kalifornien. Die Spielwelt von Horizon Zero Dawn liegt (grob) im Gebiet von Ost-Utah und Colorado. Die Beschreibung der Wüsten lassen auf die Mojave und das Death Valley schließen, der große See wäre demnach möglicherweise Lake Mead und die in ihm versunkene Stadt wäre Las Vegas.

Bei der Anlage unter Sonnenfall handelt es sich um den Zero Dawn Bunker, eine ehemalige Raketenbasis, in der während der Faro-Plage das Gaia-Terraformingsystem entwickelt wurde. Demzufolge hatten die Carja recht in der Annahme, die Anlage wäre strategisch wichtig gewesen.

Auf ihrer Suche nach dem Verbleib ihrer "Mutter" Elisabet Sobeck reist Aloy nach der Schlacht um Meridian quer durch Nevada nach Carson City, wo das Elternhaus Sobecks liegt. Zwischen Sonnenfall und Carson City scheint die Welt dabei nicht anders zu sein als im Sonnenreich.

Quellen Bearbeiten

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